Am Klinikum der Universität München in Großhadern wurde eine Validierungsstudie zur Messung der Körperkerntemperatur mit dem c-med° alpha im Vergleich zum klinischen Goldstandard der Temperatursonden durchgeführt. Während der Herzoperation wurden die Patient:innen kontinuierlich mit dem Im-Ohr Sensor c-med° alpha in beiden Ohren und mit vier zusätzlichen Temperatursonden überwacht: Nasopharyngeal, vesikal, ösophageal und rektal. Für die Dauer des Eingriffs wurden die Patient:innen auf bis zu 22°C abgekühlt und wieder auf normale Körpertemperatur erwärmt. Die von den Sonden und dem c-med° alpha während des gesamten Prozesses aufgezeichneten Temperaturdaten wurden anschließend verglichen.

Abb. 1: Visualisierung der gemessenen Daten des c-med° alpha und der Referenzgeräte.

Die Ergebnisse zeigen, dass der c-med° alpha die Körperkerntemperatur nicht nur im Bereich normaler Körpertemperaturen, sondern auch in der therapeutischen Hypothermie genau verfolgen kann (siehe Abb. 1). Es wurde eine hohe Übereinstimmung zwischen der Standardtemperaturmessung (ösophageal) und der Im-Ohr-Messung mit dem c-med° alpha (epitympanisch) festgestellt. Darüber hinaus diskutieren die Autor:innen die Möglichkeit einer Schätzung der Hirntemperatur auf der Grundlage der Im-Ohr-Messungen aufgrund der gemeinsamen Blutversorgung durch die Halsschlagadern und der Nähe der beiden Körperteile. Die Ergebnisse der Studie wurden in Scientific Reports (Langenhorst et al. 2024) veröffentlicht.

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